zweiundihrtag | Hochzeitsfotograf Köln

TIPPS & TRICKS IV

HOCHZEITSFOTOS (AUF)BEWAHREN

Gehen wir mal von dem besten Fall aus. Ihr habt eine super Hochzeit gehabt und seid restlos begeistert von euren Hochzeitsfotos. Der Hochzeitsfotograf hat also seinen Job richtig gemacht. Nun habt ihr die Bilder alle digitale auf Eurem Rechner. Normalerweise habt ihr zusätzlich noch eine Online-Galerie, die ihr dazu nutzen könnt der Familie, den Freunden und euren anderen Gästen auch alle Bilder zu zeigen. Und dann?

Fotos sind heutzutage schnell gemacht und für immer digital gespeichert, keine Filmentwicklung ist abzuwarten, kein Ende des Films beschränkt die Anzahl. Dies führt zu einem neuen Problem, dass insgesamt zu wenig Aufmerksamkeit erfährt: Was tun mit all den Bildern. Bei der Hochzeitsfotografie habt ihr zumindest den Vorteil, dass ihr nicht einfach die unsortierte Masse an Bildern bekommt, die euer Hochzeitsfotograf geschossen hat, sondern eine Auswahl und die auch noch professionell bearbeitet. Trotzdem steht ihr jetzt immer noch sozusagen virtuell vor einem Haufen von Bildern. Nachdem ihr sie sicherlich erstmal diverse Mal auf dem Rechner durchklickt und im besten Fall die Augen feucht werden, ist die größte Gefahr zu denken: Ach ja, jetzt haben wir ja Zeit. Da machen wir irgendwann mal etwas mit. Läuft ja nicht weg. Alles richtige Gedanken, allerdings führt dies meist eher dazu, dass nach einigen Monaten immer noch nichts passiert ist und ihr langsam die Lust verliert euch daranzubegeben. Wie beim letzten Urlaub und beim Urlaub davor und bei dem davor.

Deshalb warte gar nicht lang, sondern nutzt die Freude über die Bilder und den positiven Tatendrang, jetzt wo es nicht mehr gilt die Hochzeit zu organisieren sondern sich an ihr zu erfreuen direkt aus. Damit ihr auch gleich Ideen zur Hand habt, liste ich Euch im folgenden die diversen Möglichkeiten auf, die sich ergeben.


Hochzeitsfotograf in der Wahner Heide in Köln, natuerliches Paarbild mit weitblickendem Braeutigam

FOTOALBUM / HOCHZEITSALBUM

Ich möchte mit der meiner Meinung nach schönsten und sinnigsten Möglichkeiten beginnen, die sich für Euch ergibt, wenn ihr eine Hochzeitsreportage habt anfertigen lassen, die Euren ganzen Tag umfasst. Aber auch bei kürzeren Begleitungen sind sicherlich genug Bilder entstanden für ein Album bzw. Buch. Im Grunde wird dabei heutzutage mit Fotobuch und Fotoalbum das gleiche gemeint. Den im Gegensatz zu früher, klebt heutzutage ja kaum noch jemand die ausgedruckten Bilder in ein Fotoalbum ein, sondern lässt es ebenfalls gleich drucken. Das Ergebnis ist gewissermaßen immer das Gleiche und doch grundverschieden: Ein Buch mit diversen Seiten und einer Bindung. Aber eben erhältlich in tausendfacher Ausführung.

Der Dschungel an Anbietern ist leider auch sehr tief und es ist schwer den Überblick zu behalten. Gleichzeitig kann man ein Buch natürlich dank Online-Shop und Online-Generatoren einfach erstellen, wirklich professionell gestaltet, erhält es natürlich aber schon auch nochmal eine andere Qualität. So oder so es gibt jetzt für euch zwei Möglichkeiten:

A. Fotobuch vom Hochzeitsfotograf gestalten lassen

Wie ihr auch beiden Hochzeitsfotos selbst auf den Profi vertraut habt, würde ich euch auch an dieser Stelle empfehlen im Zweifel den selben Weg einzuschlagen. Neben den gestalterischen Fähigkeiten des Fotografen beim Layout eures Buches hat dies noch zwei weitere Vorteile.

Zum einen kennt sich der Fotograf am Besten mit euren Bildern aus, er hat sie gemacht, er hat sich etwas bei jedem Bild gedacht und somit wird auch er wahrscheinlich derjenige sein, der am besten eine Geschichte mit Ihnen erzählen kann im Verlauf des Buches. Fotografen haben grundsätzlich sehr viel Erfahrung bei der Anordnung mit Bildern und sind bei der Auswahl sehr geübt.

Und zum Zweiten kennt sich ein Hochzeitsfotograf im bereits angesprochenen Dschungel aus Fotobuchdruckerein, Albenherstellern und Buchbindereien aus. Jeder Fotograf sucht dabei die für seinen Kundentyp passendsten Varianten aus und bietet sie an. Ihr müsst nicht selbst die Möglichkeiten und Optionen im Internet vergleichen. Zugleich gibt es viele spezialisierte Hersteller die nur Fotografen als Kunden annehmen. So beispielsweise auch bei der portugiesischen Druckerei, der ich vertraue.

B. Fotobuch selbst gestalten

Während ich wirklich jedem aus tiefstem Herzen empfehlen würde, einen Hochzeitsfotografen zu engagieren und keinen Bekannt oder Gast diese Aufgabe übernehmen zu lassen, kann ich es bei der Gestaltung eines Fotobuches auch verstehen, wenn man hier selbst zu Werke geht. Zum einen ist die Fallhöhe gewissermaßen niederig, zum anderen ist es schon allein technisch deutlich einfacher ein Fotobuch zu gestalten, als ein gutes Hochzeitsfoto zu machen. Und mit euren Hochzeitsbildern habt ihr ja eine gute Grundlage auf der ihr aufbauen könnt. Auch wenn es schwierig ist, in einem so weiten Feld wie der Buchgestaltung sinnvolle Tipps zu geben, möchte ich euch im Folgenden einige kurze Ratschläge an die Hand geben, die euch bei der Gestaltung eines Fotobuches sicherlich helfen werden.

Papierauswahl

Dickeres Papier macht natürlich mehr her, ich mag es vor allem eher rau. Dies schimpft sich dann im Druckersprech ‚ungestrichen‘. Auf diesem matten Papier wirken die Bilder dann auch weniger künstlich. Für einen authentischen und natürlichen Eindruck die beste Wahl.

Bindung

Bei der Bindung würde ich euch schlichtweg raten ein Hardcover zu wählen, da es einfach hochwertiger und besonderer wirkt. Gleichzeitig schützt ein Hardcover besser als die flexiblere Variante, das sogenannte Softcover.

Bildauswahl

Hier ist meist weniger Mehr. Zumindest wenn es um Bildvarianten geht. Vielleicht gefällt euch das eine Bild, in der einen Location beim Paarshooting am Besten und der Fotograf hat euch ein paar Varianten in die Auswahl gepackt, die ihr alle mögt. Widersteht hier trotzdem lieber dem Drang alle reinzupacken und sucht wirklich die eine, beste Variante raus, damit das Buch beim Blättern nicht langweilig wird. Für einen guten Überblick und das Gefühl eine Geschichte durchzublättern empfiehlt es sich natürlich aus jeder Phase des Tages Bilder einzufügen und diese auch im zeitlichen Ablauf zu sortieren.

Laypout/Gestaltung

Hier ist es am schwersten einen schnellen Tipp mit auf den Weg zu geben, aber ich versuche es mal so: Spart euch am Besten alle Effekte wie Verläufe, zusätzliche Schrift im Buch oder Bildüberlagerungen. Vielleicht denkt ihr im ersten Moment ‚ach sieht doch schön aus‘, meist hält dies aber nicht lange an. Eine reduzierte Gestaltung wirkt immer hochwertiger und ist vor allem deutlich zeitloser.

Aufbewahrung

Wenn am Ende der Bestellung nach den Extras gefragt wird, würde ich nicht alles mitnehmen, was angeboten wird, aber eine Box oder einen speziellen Karton oder ähnliches für das Buch würde ich mir gönnen. Es ist der Schutz den das Buch braucht und der auch die Suche nach einem geeigneten Aufbewahrungsort für das gute Stück deutlich erleichtert.

[ Hier geht es bald weiter – ich schreibe noch ]