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Hochzeitsfotograf aus Köln

Hallo, ich bin David und Fotograf. Mit meiner Kamera begleite ich Eure Hochzeit in Köln, Bonn und deutschlandweit. Auf diesen Seiten versuche ich Euch möglichst viele Infos über meine Hochzeitsreportagen zu liefern. Gern können wir das aber auch am Telefon oder im Café fortsetzen.

Zwei&ihrTag – Hochzeitsfotografie

Ich fotografiere Hochzeiten nicht nur unter dem Namen Zwei&ihrTag, weil sich das netter anhört als ‚David Zimmermann Hochzeitsfotografie‘. Ich möchte damit auch betonen, dass es für mich nicht um mich und mein Portfolio, sondern um Euch Zwei und Euren Tag geht.

Empfohlen von Zankyou Hochzeit

Über Hochzeitsfotograf(ie) aus Köln

Oder mein Versuch Euch bei bei der Auswahl eines Hochzeitsfotografen zu unterstützen.

Eine kleine Warnung: Es folgen eine Menge Worte. Wenn Euch also gerade nicht meine ausführliche Sicht auf die Hochzeitsfotografie in Köln interessiert, sondern Ihr erstmal das Wesentliche meines Angebots überblicken wollt, klickt vielleicht lieber direkt weiter zu meinem Portfolio, der Preis- und Leistungsübersicht oder meinen Kontaktdaten. Zurück kommen könnt Ihr ja immer.

Nach dieser Warnung nun noch wenige Worte zu meiner Motivation für diesen Text. Ich stelle es mir persönlich nicht gerade einfach vor, sich für einen Fotografen zu entscheiden. Allerdings möchte ich Euch jetzt auch keine Checkliste präsentieren um dann am Ende zu sagen ich erfülle alle Punkte die Ich aufgezählt habe.

Ich hab mir vielmehr gedacht, eine Entscheidung wird einfacher, wenn man mehr Informationen hat. Und wer kann Euch mehr über Hochzeitsfotografie erzählen als ein Hochzeitsfotograf. Ich weiß wie es geht, kenne den Ablauf und natürlich auch die Konkurrenz. Ein gewisser regionaler Bezug zu Köln, Bonn, Düsseldorf und den umliegenden NRW-Städten lässt sich natürlich nicht abstreiten, aber ich denke mal die Grundzutaten sind überall die gleichen.

Arten von Hochzeitsfotografen

Eine ganz grobe aber auch ganz wichtige Unterscheidung zuerst. Es gibt meiner Meinung nach zwei Kategorien:

A. Moderne Hochzeitsfotografen.

Sie verstehen ihre Aufgabe darin eine Hochzeitsreportage anzufertigen. Passend zur journalistischen Wortherkunft verfolgen Sie einer eher berichtenden und vor allem ungestellten Stil. Sie begleiten meist den kompletten Hochzeitstag. Die meisten Hochzeitsfotografen aus Köln zählen zu dieser Kategorie.

B. Klassische Hochzeitsfotografen.

Inzwischen in Köln deutlich in der Unterzahl stehen sie für das was ursprünglich mit Hochzeitsfotografie verbunden wurde: Gestellte, eher repräsentative und auf bestimmte 'Romantik-Muster' beschränkte Hochzeitsfotos. Oft bleiben sie nur wenige Stunden.

Wichtig dabei ist, meine Auswahl der Begriffe 'klassisch' und 'modern' nicht auf Eure Hochzeit zu beziehen. Ein Fotograf der Kategorie A kann nicht nur moderner anmutende Feier begleiten, sondern ist gerade durch seine ungestellte und authentische Vorgehensweise nicht an einzelne Stile gebunden. Gerade bei einer sehr klassischen Hochzeit, kann ein moderner Fotograf eine Erinnerung schaffen die das Klassische lebendig festhält.

Anders ist dies wahrscheinlich wenn man einen Fotograf der Katgeorie B beispielsweise zu einer Vintage-, Retro- oder Boho-Style-Hochzeit in Köln Ehrenfeld schickt.

Ich denke für die meisten von Euch ist die Entscheidung für eine der beiden Kategorien schnell getroffen und ich gehe jetzt einfach davon aus, dass Ihr Euch für die Kategorie A entscheidet, zu der ich mich wie auch zähle. Übrigens hat dieser moderne Stil der Hochzeitsfotografie seinen Ursprung in Amerika. Und weil das nicht die einzige gute Idee ist, die dort in Bezug auf Hochzeiten entstanden ist, empfehle ich immer für neue Anregungen auch mal mit englischen Begriffen wie z.B. "wedding decorations" oder "wedding favors" (Gastgeschenke) im Netz zu suchen. Eine gute Anlaufstelle ist hierbei auch pinterest.

Preise Hochzeitsfotografen in Köln

Erwähnenswert finde ich bezüglich der zwei unterschiedlichen Kategorien von Fotografen auch, dass ein Fotograf der Kategorie A natürlich auch einen höheren Preis fordern muss als ein Fotograf der Kategorie B. Zum Einen muss er einfach über ein besseres Fachwissen, eine bessere Ausbildung und auch eine bessere Ausrüstung verfügen als ein klassicher Hochzeitsfotograf, zum anderen und hierauf kommt es bezüglich der Preise hauptsächlich an, ist der Zeitaufwand naturgemäß deutlich höher. All das spiegelt sich auch in den Preisen der Hochzeitsfotografen in Köln wieder.

Neben der reinen Dauer der Begleitung, ist vor allem die Nachbereitung extrem zeitaufwendig. Begleite ich eine Hochzeit 8 Stunden, bekommt das Paar im Schnitt eine Hochzeitsreportage von 600-700 Bildern von mir. Natürlich habe ich aber deutlich mehr Bilder geschossen. Hierbei gilt es all die geschlossenen Augen, verzogenen Münder und ungünstigen Posen auszusortieren und insgesamt eine gute Balance zwischen unterschiedlichen Arten von Bildern zu erzielen. Entsprechend sitze ich allein an der Auswahl zwischen sechs und acht Stunden.

Ist die Auswahl getroffen, beginnt die eigentliche Nachbearbeitung. Hochzeitsfotografie ist schnelle Reportage-Fotografie. Es ist nicht möglich jedes Bild mit drei Studioblitzen perfekt auszuleuchten, den Weißabgleich auf die gerade vorhandene Lichtstimmung auszublancieren oder die Kamera auf den Millimeter genau auszurichten. In Zeiten der digitalen Fotografie ist dies alles kein Problem, da im Nachhinein korrigierbar, kostet aber sehr viel Zeit und erhöht damit die Kosten.

Zugleich möchte man die Bilder natürlich auch dem eigenen Stil entsprechend ausarbeiten. Grob gesagt verbringt also jeder Hochzeitsfotograf eine Menge Zeit in Lightroom, Photoshop oder ähnlichen Programmen damit Regel namens Tönung, Belichtung, Tiefen, Sättigung oder Dynamik kunstvoll hin und her zu bewegen. Es ist natürlich noch ein bisschen mehr notwendig, aber dann würde dies hier wirklich Fachsimpelei. Wenn ich bei dem Beispiel der achtstündigen Hochzeitsreportage bleibe, brauche ich im Schnitt dafür nochmal drei Arbeitstage inklusive Ausspielen, Hochladen und Verschicken der Bilder.

Aber jetzt bin ich schon am Ende angelangt und bewege mich geschmeidig zurück zum Anfang. Der liegt nämlich manchmal schon mehr als ein Jahr vor Eurer Hochzeit. Im Vorgespräch mit Euch, lernt Euch der Hochzeitsfotograf kennen und vor allem Ihr auch ihn. Für alle Seiten, auch für den Fotografen ist es sinnlos, wenn einer der Beteiligten das Gefühl hat, dass es einfach nicht passt. Sicherlich müsst Ihr hinterher keine Freunde werden, aber der Fotograf soll bei Eurer Hochzeitsfeier dabei sein und beim Paarshooting dafür sorgen, dass Ihr Euch wohlfühlt.

Vorgespräch / Vorbereitung

Ich nutze die Gelegenheit des Vorgesprächs auch immer dem Paar vollständige Reportagen mit allen Bildern zu zeigen. Nur auf diese Weise kann man sich ein wirklichen Überblick vom Stil und auch der Qualität eines Fotografen machen. Auch wenn mancher Hochzeitsfotograf auf seiner Internetseite vielleicht zehn Hochzeiten mit jeweils dreißig Hochzeitsfotos vostellt, sagt das wenig über die restlichen sechshundert Bilder aus. Hochzeitsfotografie ist technisch, aber auch rein konditionell anspruchsvoll. Der Fotograf sollte also ziemlich genau wissen was er tut, damit er nicht nur dreißig gute Bilder, sondern eine komplette Reportage erstellen kann. Bei sommerlichen Temperaturen sollte er auch nicht unbedingt die letzten sechs Jahre auf dem Sofa verbracht haben und über die nötige körperliche Kondition verfügen. Hört sich zwar komisch an, aber der Fotograf läuft oftmals um die zehn Stunden durch die Gegend und schleppt dabei seine umfangreiche Ausrüstung von A nach B und zurück.

Apropos Ausrüstung: Jeder Hochzeitsfotograf arbeitet unterschiedlich, also kann und sollte man dies nicht in den Vordergrund stellen, allerdings kann jedes Gerät egal welcher Qualitätsstufe kurzfristig seinen Dienst verweigern. Das bedeutet es muss alles doppelt vorhanden sein. Gerade bei Anfängern ein beliebter Fehler, der bitter bestraft werden kann.

Nach dem Vorgespräch und der Buchung vergeht die Zeit dann für alle viel schneller als gedacht und schon ist es Montag und Ihr heiratet am Samstag. An diesem Montag schreibe ich meinen Paaren immer noch einmal um sich für ein letztes Telefonat zu verabreden. So kurz vor der Hochzeit kann man dann noch einmal die zeitliche Plannung durchgehen. Bis dahin hat sich meist noch etwas geändert und man kann letzte Details klären. Die Kollegen die ich kenne, machen dies ähnlich, da wir natürlich in der Hochzeitssaison auch nahezu jedes Wochenende eine Hochzeit begleiten und es immer gut ist, wenn man Montags die Zeiten und Details vom letzten Samstag im Kopf durch die des nächsten Samstag ersetzen kann.

Wenn es dann samstags - oder entsprechend freitags, donnerstags oder wann auch immer - endlich los geht, wird Euch der Hochzeitsfotograf in der Regel zwischen acht und zwölf Stunden begleiten. Das heißt er ist eigentlich den ganzen Tag dabei und fotografiert währenddessen möglichst authentisch, ungestellt und unbemerkt alle großen und kleinen Momente des Hochzeitstags. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich trotzdem immer Ihr, das Hochzeitspaar.

Ablauf einer Hochzeitsreportage

Vorbereitung / Getting-Ready

Der Tag beginnt für den Fotografen wie für Euch meist schon mit der Vorbereitung von Braut und Bräutigam. Während ich beim Bräutigam meist nicht allzu lange brauche, ist die Vobereitung der Braut ein wenig aufwendiger. Haar und Make-up müssen sitzen und das Anziehen des Kleids braucht meist einige Helferinnen. Wenn dann der Reißverschluss geschlossen, die Kette angelegt und der Brautstrauß ein letztes Mal gewässert wird, steigt die Anspannung bei allen Beteiligten zusehends. Und all dies gibt Bilder, die meiner Meinung nach in keiner Reportage fehlen sollten. Grundsätzlich empfehle ich immer lieber die Vorbereitung mitzunehmen und bei der Feier am Abend Zeit einzusparen wenn man über einen begrenztes Budget verfügt und der Preis des Fotografen keine längere Dauer für einen zulässt.

Trauung

Nach der Vorbereitung geht es dann zur Kirche, dem Standesamt oder der entsprechenden Trau-Location bei einer freien Trauung. Während freie Trauredner als von Euch engagierte Dienstleister nicht unbedingt gefragt werden müssen und auch die meisten Standesbeamten sich als Dienstleister verstehen, ist es bei einer kirchlichen Trauung auf jeden Fall sinnvoll, den Pastor oder Pfarrer im voraus auf das Fotografieren in der Kirche anzusprechen. Oftmals, gerade in Köln und dem umliegenden Rheinland, haben sie keinerlei Einschränkungen für den Fotografen, in seltenen Fällen kann dies aber auch sein. So oder so ist es glaube ich immer von Vorteil, wenn sich der Geistliche gefragt und gehört fühlt, was ja auch verständlich ist.


Ein Tipp, damit es zum einen nicht zu wuselig während Eurer Trauung wird und man zum anderen einen kritischen Pfarrer/Pastor besänftigen kann: Bittet Eure Familienmitglieder oder auch Gäste von denen Ihr vielleicht wisst, das sie gern oder häufig Fotografieren, während der Trauung auf das Fotografieren zu verzichten. Ein Fotograf stört wie gesagt meist nicht. Stehen aber im extremen Fall noch vier weitere daneben, ist es nachvollziehbar, dass dies dem Pastor und vielleicht auch Euch zu viel wird.

Paarbilder / Paarshooting

Sind dann das Ja-Wort gegeben, die Ringe getauscht und die ersten Tränen geflossen, darf gratuliert werden. Nachdem jeder Gast Euch herzlich gedrückt hat, ist ein super Zeitpunkt gekommen seine Gäste mit Sekt und Snacks versorgen zu lassen um mit dem Fotografen die Paarbilder zu machen.

Eine Stunde ist dabei eine sehr gute Zeitspanne für das Paarshooting wie es heutzutage so schön genannt wird. Länger geht natürlich immer, letztlich müsst Ihr entscheiden wieviel Variation und Intensität Ihr haben möchtet, von einer kürzeren Dauer rate ich aber immer ab. Denn umso weniger Zeit da ist, umso schwieriger wird es für Euch, entspannt zu sein. Und je entspannter Ihr seid, desto natürlicher, freudiger und schöner werden auch Eure Paarbilder. Als Hochzeitsfotograf hat man natürlich auch seine Tricks um die Entspannung zu verstärken, aber es gibt nichts bessres als ein passendes zeitliches Puffer. Zugleich ist diese Zeit im durchgeplanten Hochzeitstag auch ein schöner Moment des Innehaltens. Ihr seid dann das erste Mal als frischverheiratetes Hochzeitspaar nahezu allein.

Übrigens rate ich auch davon ab zahlreiche Helfer und Halter mitzunehmen. Umso weniger dabei sind, umso einfacher wird es für Euch, auch noch den Fotografen zu vergessen. Damit Ihr hinterherdie Bilder habt, die Ihr haben wollt, solltet Ihr Eurem Hochzeitsfotografen Eure Wünsche und Vorstellungen möglichst umfangreich beschreiben. Der Fotograf ist allerdings auch gewohnt, dass Ihr das meist zum ersten Mal macht und noch nie in der Situation wart, Fotos beschreiben zu sollen, die es noch gar nicht gibt. Entsprechend hört man als Hochzeitsfotograf auch viel auf die Zwischentöne wenn man dem Paar Bilder von sich zeigt, kennt die richtigen Fragen und versucht Euch als Menschen einzuschätzen. Viel entsteht dann auch aus der Situation während des Paarshootings heraus.

Die Location für die Paarbilder bespreche ich im voraus mit meinen Paaren grob, so dass ein Rest Spontanität verbleibt und wir während des Shootings variieren können. Als besonderen Trick habe ich immer weißes und buntes Konfetti dabei, das gerade am Anfang des Shootings extrem auflockernd wirkt und zu einer Reihe schöner und lustiger Fotos führt. Danach fällt es dann auch viel einfacher in den romantischeren Modus zu wechseln ohne sich albern vorzukommen. Ein anderer Tipp für entspanntere Posen und Gesichter ist es, bewusst darauf zu achten, seine Hände zu entspannen. Dadurch entspannt sich der restliche Körper einfach mit.

Gruppenbilder / Familienbilder

Wenn Ihr mit dem Fotografen dann zurück zu Euren Gästen kommt, könnt ihr die Gruppenbilder gleich hinterherschieben. Neben einem großen Gruppenbild mit allen Gästen, freuen sich vor allem die Eltern, anderen Familienmitglieder und Trauzeugen über kleinere Gruppenfotos nur mit Ihnen und dem Hochzeitspaar. In den letzten Jahren hat sich auch der Trend entwickelt, dass man zusätzlich noch eher lustige Bilder mit allen Frauen bzw. allen Männern macht. Gute Varianten gibts es auch wenn alle Frauen mit dem Bräutigam und alle Männer mit der Braut posieren.

Fotobox / Photobooth

Für die anschließende Feier haben die meisten Hochzeitsfotografen inzwischen auch eine Fotobox - auch als Photobooth oder Fotoecke bezeichnet - im Angebot. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Varianten mit und ohne Drucker, Monitor oder eigenständiger Fotokabine. Damit es hinterher keine Enttäsuchung gibt, lohnt es sich die Details einmal mit dem Fotografen genau durchzusprechen. Gleichzeitig braucht Ihr auch innerhalb der Location genügend Platz um die Fotoecke aufzubauen.

Gemeinsam ist allen Ausstattungsvarianten, dass sich Eure Gäste mit der Fotobox per Selbstauslöser fotografieren können. Damit es lustiger wird legt meist Ihr und auch der Fotograf ein paar Requisiten parat wie Tafeln, Pappbärte oder Sonnebrillen. Gerade zu fortgeschrittener Stunde ein großer Spaß für Euch und Eure Gäste, aber auch im Nachhinein immer eine bleibende Erinnerung. In den rheinländischen Karnevalsstädten freuen sich die Gäste meist umso mehr über eine Möglichkeit Verkleidung und Lachen aufzulegen. Im besten Fall liegen sich dann sogar Kölner und Düsseldorfer im Arm.

Torte, Tanz, Party und Ende

Während die Fotobox am Besten die ganze Nacht einsatzbereit bleibt, gilt es für den Fotorgrafen das passende Ende zu finden. Am Anfang der Feier geht es natürlich darum die Reden, Spiele oder Aufführungen für Euch festzuhalten. Auch der klassische Tortenanschnitt -ob mit oder ohne Augenzwinkern -ergibt immer eine nette und lustige Fotosituation. Wer hat die Hand oben? Der Hochzeitstanz wird zwar meist von der halben Gesellschaft fotografiert, scharf und lebendig zu gleich schafft es aber eigentlich nur ein professioneller Fotograf, da es technisch nicht einfach ist. Partybilder sehen vom Hochzeitsfotografen auch noch einmal anders aus, als vom Smartphone geschossen, aber ich bin da immer offen und ehrlich: Wenn ich noch eine halbe Stunde dabei bin, nachdem der Tanz gestartet ist, hab ich genug Partybilder, um ein Gefühl für die Feier in der Hochzeitsreportage zu vermitteln. Wie gesagt sind die Bilder vom Fotograf natürlich noch besser als die von allen Smartphones im Raum und wenn Euch die Partybilder sehr sehr wichtig sind, sagt Ihm er soll bleiben. Aber im Normalfall ist jetzt ein guter Moment gekommen um die Hochzeitsreportage zu beenden.

Besonderheiten im Rheinland um Köln, Bonn und Düsseldorf

Bevor ich vom Ende der Hochzeitsreportage zum Ende des Textes komme, möchte ich nochmal ganz kurz auf die Besonderheiten in Köln eingehen. Als Hochzeitsfotograf aus Köln, ist mir das Rheinland um Köln, Bonn und Düsseldorf natürlich am Besten vertraut. Eigentlich kommt jetzt aber auch nur positives. Als gebürtiger Siegerländer, einer Region in der die Schädel dick und die Laune meist eher kritisch ist, schätze ich die rheinländische Herzlichkeit. Die Leute sind hier deutlich offener, entspannter und somit für einen Hochzeitsfotografen deutlich einfacher im freudigen Treiben festzuhalten. Die einzige negative Besonderheit im städtischen Bereich ist die anhaltend schlechte Parkplatzsituation. Es ist hier einfach zu eng. Wollt ihr also Eurem Fotografen einen wirklich großen Gefallen tun, organisiert ihm einen Parkplatz oder jemand der einen frei hält an oder in der Nähe von Eurer Traulocation. Natürlich nur wenn er vorher auch die Vorbereitung der Braut festhält, ansonsten ist er wahrscheinlich eh der Erste an der Traulocation.

Fazit - Auswahlprozess und Preisgestaltung

Jetzt am Ende nochmal ein kurzes Fazit beziehungsweise der Vorschlag, wie Ihr einen Auswahlprozess um einen Hochzeitsfotografen (aus Köln) zu finden gestalten könntet. Informationen über einzelne Bereiche habt ihr ja jetzt hoffentlich reichlich, so dass ich nun den allgemeinen Prozess beschreibe.

Als erstes, kann man entsprechend der genannten Kategorien A und B entscheiden welche Form der Begleitung für einen selbst passender ist. Danach ist es wichtig eine Auswahl an Fotografen rauszusuchen, deren Stil Euch gefällt. Dann kann man gut eine allgemein gefasstere E-Mail an alle Fotografen der Auswahl schicken um zu prüfen ob der Termin noch frei ist und die Preise Euren Vorstellungen entsprechen.

Hierbei werdet Ihr merken, dass es in der Preiskalkulation deutliche Unterschiede gibt. Zum einen gibt es Anfänger, die naturgemäß sehr niedrige Preise ansetzen um überhaupt Fuß zu fassen. Darüber hinaus gibt es aber auch bei den etablierten Fotografen noch spürbare Unterschiede.

Ich persönlich erkläre mir das kurz gesagt wie folgt: Wenn mein Preis als Hochzeitsfotograf höher ist, als der der Konkurrenz, muss ich mehr Werbung schalten, mich intensiver mit meinen Profilen in den sozialen Medien auseinandersetzen, auf Hochzeitsmessen präsent sein und werde wahrscheinlich trotzdem immer noch insgesamt weniger gebucht werden. Entsprechend entfallen dann mehr Fixkosten auf jede einzelne Hochzeit. Wähle ich aber einen niedrigeren Preis treffe ich hingegen bei der selben Anzahl an Anfragen naturgemäß öfter die Preisvorstellungen der Hochzeitspaare und muss entsprechend weniger Werbung machen, kann dafür mehr fotografieren und die Fixkosten auf mehr Hochzeiten verteilen. Dies ist dann Geschmackssache. Ich fotografiere beispielsweise deutlich lieber als mich mit Werbung oder Social Media Aktivitäten auseinanderzusetzen.

Aber zurück zum beschriebenen Auswahlprozess. Ist dann die Auswahl entsprechend passend hinsichtlich, Stil, Preis und Verfügbarkeit, sollte man mit einer engeren Auswahl an Hochzeitsfotografen ein Vorgespräch führen. Drei ist hier glaub ich eine gute Zahl. Im besten Fall sticht dabei ein Fotograf hinsichtlich von Sympathie und Kompetenz heraus. Gibt es mehrere gleichbleibende Anwärter, gilt es abzuwägen. Übrigens sieht man an dieser Stelle auch warum ein lokaler Bezug bei aller modernen Kommunikation und allen Reisemöglichkeiten doch wichtig bleibt. Mit einem Hochzeitsfotografen aus Köln, Bonn oder Düsseldorf könnt Ihr Euch schnell treffen. Mit Fotografen aus Berlin oder München hingegen nicht.

Ich hoffe auf jeden Fall das ich Euch mit all den Worten nicht nur ein wenig unterhalten, sondern auch bei der Suche Eures Hochzeitsfotografen helfen konnte. Leicht wird die Auswahl sicher immer noch nicht, aber vielleicht habt Ihr nun ein gutes Grundwissen und einen Startpunkt. Wenn Ihr noch mehr über meine Arbeit als Hochzeitsfotograf erfahren wollt, schaut Euch gern mein Portfolio an, lest was ich über mich schreibe oder schaut nach ob ich unter Fragen & Antworten noch mehr von Euren Fragen beantworte. Alternativ dazu, könnt Ihr Euch auch immer gern mit Euren Fragen bei mir melden.